Fasern starker, als die innwendigen oder queerliegenden Fasern.
§. ii 6.
Gefäßhaut des Schlundes.
Die zweite Innere , oder Gefaßhaut des
(AchllMdes, (Tnnica nervea, oder vafoulofa, oder
glandulofa) ist eine unmittelbare Fortsehung der Haut,
die den Kehlkopf und den Schlundkopf überzieht, und
sehr auffallend von der Muskelhaut verschieden.
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Sie ist weiß, fest, dicht, innwendig der lange nach häufig gefaltet, sehr leicht ausdehnbar, so locker mit der Muskelhaut zusammengeheftet, und so viel welliger elastisch als die MuSkelhaut, daß wenn nach gueer- durchschnittenem Schlunde, die Muskelhaut sich schnell von dieser Gefaßauht wegzieht und verkürzt, diese Gesäßhaut als ein schlaffer Schlauch heraushangt.
Flüchtig angesehen, hat der Schlund alsdann das Ansehen, als bestünde er aus zwei -übereinander gezogenen Schlauchen, aus einem äußern, dickern, rochen, fleischigen, und einem inner«, weit dünnern, weißen, häutigen Schlauch.
Genau angesehen, zeigt die innere Oberfläche dieser Gefaßhaut, feine Tüpfelchen, oder feine Wärzchen , und zwischen denselben die Mündungen von den Gängen der Schleimdrüßchen des Schlundes.
Gute Einfprüßungen beweisen, daß diese Gefäßhaut wirklich größtentheils aus einem Nehe von Blutgefäßen besteht.