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in ihrer Substanz finden, scheinen schon in und auf der Leber den feinem Theil der Galle zu entführen»

§- 8 ?-

Gallengang der Leber.

Der Gallengang der venenartig in der Leber ent- springt, (Ductus hepaticus) in zwey Wurzeln gejam- melk aus der Leber hervor tritt, und sich bald zu ei­nem Stamm vereinigt, legt sich an und unter die Pfort­ader, mehr rechts und vorwärts als die Arterie, schickt rückwärts den Blasengallengang ab, (Ductus c^sticuZ) wird nun als Gemeinschaftlicher Gallengang (Ductus cliolecloclrus) das ist als vereinigter Lebergallengang und Blafengallengang, dicker, oder weiter, im schrägen Absteigen vom Kopf des Pancreas bedeckt, und erreicht den hintern und untern Theil des zweiten Bugs des Zwölffingerdarms, vhngefähr in einer Entfernung von sechs Zoll vom Pförtner, lauft zwischen den Fleischfa­sern dieses Darms, nimmt gewöhnlich den Ausfüh­rungsgang des Pancreas auf, wird dadurch noch wer­ter, und geht mit ihm als ein vereinigter Kanal nock- ferner schräg der Länge nach in der Zellhaut des Zwölf­fingerdarms herunter, und mdigt sich, nachdem er fast einen Zoll lang zwischen den Häuten dieses Darms zu- bringt, mit einer kleinen Mündung auf einer vorragen­den, winklichen langgeschwänzten Falte oder Runzel des Zwölffingerdarms, so daß seine Zellhaut und die innere Haut des Zwölffingerdarms ünzertrennr Zusam­menhängen.

Vereinigt sich der Gemeinschaftliche Gallengang