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kreuzt alsdann diese in eins fortgehende lange Furche die Queerfurche in einen rechten Winkel.

Sehr selten ist diese Furche so tief, daß man gleich­sam zwei Lebern annehmen könnte.

Die vierte ansehnliche Furche oder Rinne der Hohlvene ist mehr breit und tief als lang, zeigt sich im hintern Rande der Leber zur Aufnahme und Umfassung der Hohlvene, die von den Lenden aufsteigt, und sich durch den Zwerchmuskel ans Herz begiebt.

Bisweilen ist statt dieser Furche ein förmlicher Ka­nal , wenn nämlich die Lebersubstanz brückenartig diese Furche schließt.

Diese Rinne oder dieser Kanal har eine dem Lauf der Hohlvene gemäße schräge Richtung gegen die Rechte Seite.

Jede dieser vier Furchen nimmt also einen eigenen Venenstamm auf.

Kleine unbeständige Furchen, oder Einschnitte, die nicht zur Aufnahme irgend eines ansehnlichen Blut­gefäßes dienen, sondern bald hier bald dort auf der Untern Fläche erscheinen, und gewöhnlich queer lie­gen, kommen hier in keine besondrre Betrachtung.

Vor der Queerfurche befindet sich auf dem Rech­ten Flügel die bald stärkere, bald schwächere Ausschwei­fung zur Anheftung für die Gallenblase (Fovea, fellis, sive vallecula vesiculae felleae,fossa dextra anterior). Der vordere Rand dieser Ausschweifung hat einen bald größern, bald kleinern Ausschnitt, über welchen der Grund der Gallenblase hinausragt.

Bisweilen ist diese Ausschweifung so tief, daß sie

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