Milz.

röz

hören, und aus den Zwerchmuskelarterien, aus der Ersten Lendenarterie und Linken Saamenarkerie entsprin­gen , finden sich eben daselbst beschrieben.

Die Vene der Milz siehe eben daselbst im 27z .§,

Die Saugadern der Milz sind in der Saugader- lehre im 70. §» beschrieben.

Die Milzarkerie ist uerhältnißmäßig zu der Milz fast ansehnlicher, als irgend eine andere Arterie zu ih­rem Eingeweide, überdies allemal geschlängelt, dicht- häutiger und stärker, als selbst die Aorte.

Die Aeste zum Stamme scheinen verhältnißmäßig weiter als bei irgend einer andern Arterie.

Einsprüßungen durch die Arterie gehen in der Milz fast leichter als in einem andern Eingeweide in die Venen über.

Die Vene der Milz dagegen scheint besonders fchlaffyäutig, und hat keine Klappen.

Auch bei diesen Einspritzungen zeigt sich die Milz als das blutreichste Eingeweide.

§. 52.

Blut der Milz.

Das Blut , das man gewöhnlich in der Milz antrifft, zeichnet sich von anderm Blute dadurch aus, daß es flüssig ist, wenn in dem nämlichen Körper in andern Venen sich geronnen Blut findet, daß es mißfar­bener, oder dunkelrother, und wäßriger ist, daß es mehr flüchtig Laugensalz, aber weniger Oel, auch weniger fixe Bestandtheile enthält, und daß es nicht so leicht ge­rinnt, oder sich nicht so leicht scheidet»

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