Stimme und Sprache.
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Ist der knöcherne Gaumen übel gebildet/ so leidet daö r.
Ist das Zäpfchen zu groß, oder geschwollen, oder doppelt, oder gespalten, so ist die Stimme stumpf, rauh, oder näselnd.
Fehlt das Zäpfchen, so leiden hie Buchstaben eli, k, 1, p, r, §, tr
Ist die Nase geschloffen oder verstopft, so werbest rn, n und g nicht rein ausgesprochen.
Sind die Nasenlöcher zu weit, so leiden, wie bei Fehlern des Zäpfchens, mehr oder weniger die Buchstaben eli, k, 1, p, r, s, t.
Fehlen die Zähne, z. B. in Kindern oder in Greisen, so wird das § nicht scharf genug ausgesprochen, und die Buchstaben ch, j, z, f, v, th leiden mehr oder weniger.
Steht die Obere Zähnereihe zu sehr vor der Untern Zähnereihe vor, so leidet das r.
Ist die Unt«klippe zu kurz, so leidet vorzüglich das f.
Bei andern Fehlern der Lippen leiden ausser den Selbstlautern noch die Buchstaben b, p, f, m, v, und w.
Die Richtigkeit dieser Erklärungen beweisen nicht nur die Nachprüfung an sich selbst, sondern auch die