III

Stimme und Sprache-

ben hierin durch besondere frühe Gewöhnung oder Ue- bung ihrer Sprachorgane manches von nicht frühe dazu gewöhnten Orgauen kaum erreichbare Eigene, wenigstens fallt es einigen erwachsenen Menschen schwer, wo nicht unmöglich, solche Sprach - Elemente nachzubilden, die eine besondere Geschicklichkeit oder frühe Uebllttg er­fordern, oder mir andern Worten: die sehr zusammen gesetzte verwickelte Bewegungen der Sprachorgane er­fordern; ihre in der Jugend nicht dazu gewöhnten Knorpel können zu hart, oder zu steiff geworden seyn, um eine nur von annoch weichen nachgebenden Knov- peln zu erhaltende Beugung zu gestatten, falls diese Knorpel nicht gar zu entgegen gesetzten Beugungen ge­wöhnt worden sind. Ihre Kehlkopfömuskeln können zu schwach, zu steif, zu ohnmächtig, zu träge, zu un­geschickt seyn, um die Bewegungen gehörig zu bewir­ken , die zur Hervorbringung solcher Buchstaben erfor­dert werden.

5. 117.

Allgemeine Bemerkungen über die Selbstlauter. /

Bei^m Ertönen der Selbstlauter ist im Allgemei­nen:

die Nase geschlossen;

der Lauf der Stimme über die Zunge und über die Lippen gerade;

der Mund offen;

Je weiter folglich für die Stimme der Kanal zwi­lchen der Zunge und den Lippen ist; oder, je me-