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das erste Ribbenpaar durch die drei, vier, oder fünf j Paare Ribbenhalrer (Scalern), vielleicht auch durch die ! Schlüffelbeinmuökeln, hinauf gezogen und fest gehalten wird, ziehen die EilfPaare derAeussernZwischenribben- |

muskeln und die Eilf Paare der Innern Zwifchenribben- F

muskeln die übrigen Eilf Ribbenpaare so gegen das Erste Ribbenpaar hinauf, daß das Zweite Ribbenpaar merklicher als das Erste Ribbenpaar, das Dritte Rib­benpaar seiner grösser» Beweglichkeit wegen noch leich­ter und beträchtlicher, und so die folgenden bis zum Zwölften Ribbenpaare immer beträchtlicher gegen ein- ander angezogen werden.

Sie befestigen also dic Ribben, ziehen sie aufwärts und auswäptS, und streben, dem Zwerchmuskel, der die Untern Ribben zu sehr nieder und gegen einander | ziehen würde, entgegen, und schränken also seine Wir- j kung ein. .

Die Ribben, die sich an der Wirbelsäule an ihren Köpfchen drehen, machen hiebei mit ihren Enden, so­wohl hinten mit den Wirbeln, als vorne mit den Brust­beinen grössere Winkel; und, indem sich ihre Mittleren Theile am meisten heben, richten sie ihren untern Rand auswärts in die Höhe; folglich werden hiedurch die Rechten Ribben von den Linken entfernt. !

Zu gleicher Zeit werden die Brustbeine durch die Knorpelcheile der hinauf gezogenen ächten Ribbenpaare in die Höhe geschoben, und von der Wirbelsäule merk­lich entfernt. Doch entfernt sich das Mittlere Brust­bein, besonders mit dem untern Theile, wegen Ver­längerung der dieses Brustbein zwischen sich aufnehmen-