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Athmen.

Die Hohlvene, die zwischen seinen Sehnenfasern liegt, verkürzt und erweitert sein hinabsinken beim Ein- athmen; daher sieht man bei lebendig geöffneten Thieren während dem Einalhmen, daß diese Vene nach unten gezogen wird, und sich ins Herz ausleert, beim Aus- athmen hingegen anschwellt.

Bei mäßiger Wirkung des Zwerchmuskels trittder mittlere Theil seiner Sehne weniger, als ihre Seiten- theile, auf welchen die Lungen liegen, herunter, weil solcher niedriger liegt, und am Herzbeutel und an der Brustscheidewand fest hängt.

Bei stärkerer Wirkung zieht der Zwerchmuskel die Ribben, die ihm bis dahin zu festen Punkten dienten, und die Knorpelspihe des Untern Brustbeines nach in­nen gegen einander und gegen den Ruckgrarh, und ver­engt in so ferne die Brusthöhlen, ja, er scheint endlich selbst das Herz nach unten zu ziehen.

Beim allerstärksten oder beim kräftigsten Einarh- men aber, wenn die Ribben auf's äusserste durch ihre Muskeln zusammen gezogen sind," wird der nun nach­gebende Zwerchmuskel aufwärts getrieben, so wie er beim allerhestigsten Ausarhmen zulezt unterwärts getrie­ben wird, wenn er nämlich den wirkenden Bauchmus­keln nicht länger widerstehen kann.

Alles dieses beweisen:

die anatomische Untersuchung (im 176.^. derMuS- kellehre) des Zwerchmuskels;

die Beobachtungen und Versuche, dieman ansich selbst anjMcn kann;