6Z

In diese rücke man, oder diesen füge man bei, einen kurzen und faßlichen Unterricht, und eine deutliche Anweisung zur Behandlung des Nabels eines neugebohrnen Kindes eine begreifliche ein­greifende Darstellung des Brüche erregenden Scha­dens , der unnöthig und unrecht angewendeten Nabelbinden.

Man zeige: daß die Absonderung und das Ab­fallen des noch am Kinde befindlichen Restes der unterbundenen Nabelschnur gerade so, wie die baldige gänzliche Vertrocknung desselben, bloß ein alleiniges Geschäft der Natur ist, und auf die näm­liche Art geschieht, wie ein dürres Blatt, oder wie der Stiel eines reifen Apfels von der Natur abge­sondert und zum Abfallen gebracht wird, folglich der menschlichen Hülfleistung nicht nur ganz und gar nicht bedarf, sondern, daß selbst alle Künstelei, eben weil sie ganz unnöthig und überflüßig ist, in dem Maaße nachtheilig oder schädlich werden muß, als man wirklich zu viel thut.

Man zeige: daß bis zum wirklichen Absondern und Abfallen des Restes der unterbundenen Nabel­schnur ein allenfalls der Reinlichkeit wegen um die Nabelschnur geschlagenes dünnes Läppchen und ein leichtes aber breites Nabelbindchen, um höchstens das Ziehen oder Zerren an der Nabelschnur bei den