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wahrlich bei seinen schweren Feld- und Hausarbeiten noch weit wichtiger ist, als dem Stadtbewohner.

Diese Belehrung des Landmanns suche man auf verschiedenen Wegen, oder durch mannigfaltigeMittel zu erreichen, so, daß, falls eines unter ihnen nicht an­wendbar wäre, oder seinen Zweck verfehlte,ein andere- ihn desto leichter und unfehlbarer erreichen möge.

Ich dachte aber um so mehr auf leichte, einfache Mittel, als mich vielfältige Erfahrung in ähnlichen Fällen überzeugt hat, daß alle umständlichen und nur irgend Kosten verursachenden Vorschläge, so wie alle Zwangsmittel bei solchen Gelegenheiten eben ihrer Umständlichkeit und Kostbarkeit, oder falls sie Zwangsmittel waren, ihrer Gehäßigkeit wegen, sich nicht anwenden lassen, folglich auch nicht an­gewendet, oder bald wieder vernachläßigt werden.

Erstens:

Eins der leichtesten, einfachsten, weder eigene Weitläuftigkeit noch besondere Kosten verursachen­den Mittel zur Belehrung des Landmanns, und dadurch zur erreichenden sichersten Verhütung der Brüche, scheinen mir die Kalender, oder Herrn Beckers bekanntes Noth- und Hütfsbüchlein, oder ähnliche, vom Landmann allgemein gekaufte Bücher, z. B. Bibeln, Katechismen, Gebet­bücher, Gesangbücher/ Meßceremoniale.