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einen sogenannten Hosenträger erlaubten/ waren wir im Stande, ganz leicht durch schickliche Bruch­bänder Brüche zurückzuhalten, die Andere, durch eben so schickliche und vollkommen so gut angelegte Bruchbänder nicht so leicht zurückzuhalten vermoch­ten , weil diese Hindernisse ihrer Aufmerksamkeit entgiengen.

Es läßt sich indessen gar nicht zweifeln, daß nicht sehr viele Wundärzte gleiche Erfahrungen ge­macht, gleiche Betrachtungen angestellt, und ein gleiches Verfahren eingeschlagen haben sollten.

Denn wahrlich auch hier muß der Saß gelten: Hört eine Ursache auf fortzuwirken, so müssen

/ .auch ihre Wirkungen aufhören.

As-- Aus allem diesem ziehe^sch nun den zweiten r ' £ Schluß:

Die jezt bei der männlichen Jugend gewöhn- . ^ lichen Beinkleider, und die bei der weib-

lichen Beinkleider, und die bei der weib-

Uchen Jugend gewöhnlichen Röcke, sind mechanisch wirkende Ursachen,

Warum jezt die Brüche bei der Ju­gend viel gemeiner sind als sonst.

Eine dritte und vierte, wiewohl nicht lo häufig noch so kräftig, als eine der drey vorhergehenden, me­chanisch wirkende Ursache: Warum jezt die Brü­che bei der Jugend in den Dörfern viel gemeiner

sind,