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Ich sah, vielfältig diese Nabelbinde, besonders wenn sie schmal war, so fest anliegen, daß sie den Sack des Unterleibes gleichsam in zwei Sacke oder Bauche abtheilte.

Ich übergehe, die albernen Antworten, die mir die meist zu geschäftigen Wartsrauen zur Rechtferti­gung eines solchen Verfahrens zu geben versuchten, und wende mich zur Erklärung der großen Schäd­lichkeit, dieses Brüche erzeugenden Verfahrens.

Indem nämlich die Nabelbinde, die Gegend um den Nabel und die Lendengegenden, das ist die Mitte der weichen, sackartigen, leicht nachge­benden Bauchdecken des zarten Kindes, wie ein zum Nachgeben unfähiges Band, (Gurt, oder Reif) allemal, wenigstens so fest umschließt, daß sich solches, auch durch die lebhaftesten, und heftig­sten Bewegungen des Zwerchmuskets und der Bauch­muskeln nicht verschieben, oder verrücken kann, so kann diese Binde auch nicht anders, als die Höhle des Unterleibes nachdrücklichst, an dieser Stelle been­gen, insbesondere alödenn, wenn die Geschäfte des Körpers erfordern, daß sich diese Stelle, sowie die übrigen Stellen der Bauchdecken, durch ein Nachgeben ausdehnen, erweitern, und vortreiben lassen sollte. -

Ich verwerfe hiemit nicht, drein den ersten Tagen nach der Geburt, leicht angelegten Nabelbinden,