Dünner Darm.

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Betrachtung des lebendigen Dünnen Darms.

§. -iz.

Wurmförmr'ge Bewegung des dünnen DarmS.

Betrachtet man den Dünnen Darm in lebendig geöfneten, oder wenigstens frisch geschlachteten Thieren, odar bei Verwundungen, oder bei chirurgischen Opera­tionen, z. B. bei Bruchoperationen, beim Kaiserschnitte u. s. f.7 sieht man ihn sich siö ganz augenscheinlich, durch seine Lebenskraft bewegen.

Diese Bewegung nennt man die wurmförmige, weil sich durch selbige ein Stück des Dünnen Darms verengt, während daß sich ein anderes erweitert, eins sich hinauf walzt, wahrend daß ein anderes sich hinab- walzt, eins sich verkürzt wahrend ein anderes sich ver­längert, kurz weil sich der Dünne Darm wie ein Wurm zu krümmen und zu winden scheint.

Diese eigene Bewegung, oder diese auffallende Aeußerung der Lebenskraft des Dünnen Darms kommt offenbar von seinen Muskelfasern.

Die Stelle nämlich eines Dünnen Darms, die man entweder mit spißigenWerkzeugen von außen berührt, oder aus die man chemische Schärfen von außen bringt, zieht sich, falls der Darm noch Lebenskraft oder Reiz­barkett genug besißt, bis zur gänzlichen Schließung ihres Kanals zusammen.

Eine gleiche Zusammenziehung folgt auf einen innwendig auf eine Stelle des Darms angebrachten Reiz. Z. B. auf eingeblasene Luft, oder irgend eine einge- brachte Flüßigkeit.

Sömmerring Eingeweidlehre. 3£