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Dünner Darm. 311

trennung, auf beiden Flachen rauh, wie ein wollenes Tuch, oder wie eine feine Lage vsn Baumwolle.

Sogar in ziemlich fetten Personen bleibt diese Haut gewöhnlich mager oder fettlos.

Auch laßt sie sich, gerade wie die gleichnamige Haut des Magens, nach der Umkehrung des Darms, oder nach Einbringung eines Röhrchens, zwischen die äussere und innere Haut, zu einem schwammigen, zelli- gen Wesen aufdlahen.

In dieser Zellhaut zeigen sich hin und wieder, ge- wöhnlich am deutlichsten am Zwölffingerstücke, Kleine Drüßchen, deren Gange sich auf der innern Oberfläche öffnen.

Da diese Zellhaut des Dünnen Darms von seinem Zwölffingerstücke an, gegen sein Ende hin, allmahlig dünner wird, so hangt auch von ihr hauptsächlich die zunehmende Zartheit ab, die der Dünne Darm gegen sein Ende zeigt.

§ 2°7-

, ! ^ / Innerste Haut des Dünnen Darms. : £.

Die Innerste Haut, Jnnwendige, oder vierte Haut des Dünnen Darms, flockige, oder zottige Haut ist allezeit mir einem dünnen, weislichen, ein wenig / zähen Schleim überzogen. Sie bildet häufige, queer liegende Verdoppelungen oder Falten, die ohngcfahrin ' t; ' der Entfernung eines Zolls vom Pförtner sich zuerst um ? regelmäßig, mit unter selbst der Länge nach zeigen, drauf regelmäßiger, häufiger, länger, breiter, und fast pa­rallel erscheinen, gradweiö aber gegen das Ende des

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