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Dünner Darm.
Dünnen Darms hin sparsamer, kürzer und schmaler werden, bis sie sich endlich fast ganz verlieren.
Diese Verdoppelungen oder Falten nehmen verschiedentlich, ein Viertel, ein Drittel, die Halste oder drei Viertel, selten, ausser etwa zu anfangs, den ganzen Umkreis des Dünnen Darmes ein; mehrentheils liegen sie senkrecht, bisweilen schräg gegen die Axe des Kanals, selten kreuzen sich zwei solcher Falten, noch seltener liegen sie der Lange nach, mitunter umgeben sie die Häufchen der Drüßen mit ihren Halbringen, Gabeln oder ganzen Ringen.
Je kürzer diese Falten sind, desto schmaler, je langer sie sind, desto breiter pflegen sie gewöhnlich zu seyn. Man findet sie von der Breite einer halben Linie bis zu drei Linien breit, die kürzern sind gemeiniglich mondförmig, oder in der Mitte am breitesten, und gegen die Enden hin schmäler.
Diese Falten sind weich und nachgebend, lassen sich eben so leicht aufwärts, als abwärts an die Wand des Darmes umlegen, und können daher den Speisenbrei aus seinem Wege durch den Kanal dieses Dünnen Darms wohl ein wenig aufhalten, ihm aber keine bestimmte Richtung anweisen.
Diese Falten werden durch die Zellstoffhaut zusammengehalten; zerstört man daher die Fädchen derselben, so verziehen sich diese Falten, und die innere Haut wird ebener und länger; folglich ist die Uebersiäche der Innern Haut größer als die Uebersiäche der drei übrigen Häuce.