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Dünner Darm.

Richtung, ober der Queere nach, kreisförmig, ringför­mig oder sichelförmig, und weit dichter aneinander um Len Darm liegen.

Am deutlichsten sind gemeiniglich diefe Fasern am .Zwölfsingerstücke, gegen das Ende des Dünnen Darms aber werden sie allmahlig schwacher, oder zarter, feiner, durchsichtiger, und deshalb undeutlicher.

Ist der Dünne Darm an sich schwach, oder zwar stark, aber kränklich, so läßt sich diese Muskelhaut nicht so leicht und so deutlich zeigen.

§. 206.

Zellhaut des Dünnen Darms.

Die Zellhaut, Zellstoffhaut, dritte Haut, oder eigentliche Haut des Dünnen Darms, ist, ausser daß sie etwas dünner erscheint, völlig so wie die gleichnamige Haut des Magens beschaffen. Sie besteht nämlich aus einem Zellstoff, der sich auffallend durch feine milchweiße Farbe von der Muökelhaut, und durch seine Lockerheit von der Innersten Haut unterscheidet.

Sie bestimmt, da sie die dickste Haut ist, gleichsam als Grundlage die allgemeine Form des Dünnen Darms, halt die Falten seiner Innern Haut zusammen, und dient zur Aufnahme seiner Blutgefäße, Saugadern und Drüßchen.

Ihre Fadchen verbinden sie sowohl innwarts mit der innern Haut, als auswärts mit der Muskelhaut, und durch die Lücken zwischen den Muskelfasern auch mit der äussern Haut.

Sie erscheint daher, selbst nach der nettesten Los-'