gen in entgegengesetzter Richtung aufwärts und hinter- wärtö getrieben, besonders beim Erbrechen. Beim An- strengen wird der Magen, durch die entgegengesetzten Kräfte des Zwerchmuekelö und der Bauchmuskeln, zu gleicher Zeit von allen Seiten her, zusammengepreßt, das in ihm enthaltene zusamruengedrückt, und falls seine Mündungen offen sind, auögeleert.

§. i?8-

Erbrechen.

Erbrechen, Vomiren, Speyen, nennt man die um­gekehrte wurmförtnige Bewegung des Magens, die nahmlich vom Pförtnerende anfangt, gegen den Schlund fsrtgeht, und durch welche nebst kräftigster Mitwirkung des ZwerchmuSkelS, und der Bauchmuskeln, das im Magen Enthaltene, convulsivifch gewaltsam durch den Schlund und den Mund auögcworfen wird, ^.qo

Diejenigen Dinge, die den Magen zum Erbrechen bringen, erregen vor dem wirklichen Brechen, in allen Geschäften des Körpers mehr oder weniger von folgen­den Veränderungen:

Anfangs verräth sich Schwächung der Muskeln, die die Gliedmassen, den Rumpfund denKopf bewegen, daher Mattigkeit, Müdigkeit ja gar Schmerz in den Muskeln z. B. des Rückgrachs \ mrL daher Zittern der Glieder; und öa-her-Zerschlagenheit.

Drauf entsteht Uebelkeit, Eckel, oder Abneigung gegen alle Speisen/

Auch die Muskelkraft des Herzens und der Arte­rien verräth Schwächung; daher unordentlicher, schwär