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Magen.
§- lüz.
Warnung gegen den unbedingten Genuß modiger Speisen und Getränke.
Ohngeachtet die Erfahrung lehrt, daß Menschen sowohl blos von Fleisch, als blos von Pflanzen, so wie von bloßer Milch, oder Molken, oder Käse und Wasser, oder Brod und Wasser leben können, so wird man bei genauerer Untersuchung dennoch finden, daß, wie schon oben bemerkt worden, bloßer Fleischgcnuß, so wie bloßer Pflanzengenuß, eigene, langwierige, wenn auch nicht in kurzer Zeit auffallende, Krankheiten veranlaßt, die durch gegenseitige Nahrung als das beste Gegenmittel verhütet, oder als die beste Arznei gehoben werden.
Ohngeachtet man fernersieht, daß blos von Fleisch lebende Thiere sich auch zum Theil an Pflanzennahrung gewöhnen lassen, und daß blos von Pflanzen lebende Thiere sich auch an Fleischnahrung gewöhnen lassen, so wird man dennoch finden, daß nicht nur bei vorgeleg- lem Futter von beiden Arten, diese Thiere ausschließlich das ihnen natürlichste wieder wählen, sondern auch, daß jene unnatürliche Nahrung bei ihnen langwierige Krankheiten veranlaßt.
Ohngeachtet man ferner bemerkt, daß Thiere bisweilen sogar schädliche Nahrung wählen, und sich vergiften , so kann man dennoch im Durchschnitt einen Instinkt der Thiere annehmen, der sie, so lange eö ihnen wenigstens nicht an nützlicher Nahrung, oder an gesundem Futter mangelt, richtig und sicher zu der ihnen gesunden Nahrung Leitet, und von der schädlichen abwendet.