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264 Magen.

Gewöhnlich also blos Pflanzen fressende Thiere.

Menschenfleisch oder das Fleisch ihrer Feinde genier sen nur einige Insulaner der Südsee.

Von Vögeln z. B. das Hünergeschlecht, Enten- und Gänsegeschlecht, meist Körner, Beeren, oder Pflanzen fressende Vögel.

Von Amphibien/ Aale, Vipern, Schildkröten.

Von Fischen eine große Menge. Einige ißt man nach der Einsalzung, Einmachung, Ausdörrung, oder Raucherung roh, andere nur gebraten oder gesotten.

Von Insekten , Krebse.

Von Würmern , Austern.

Ueberhaupt nährt Fleisch besser, wegen seiner ' Gallert und seines Fetts, die mit unsern Saften sehr Übereinkommen daher erseht es schneller die Kraft, daher macht es starker, aber auch wilder. Jäger sind wilder, als Ackerleute.

Bloße oder übermäßige Fleischnahrung schadet, wegen des zu vielen Laugensalzes , womit es das Blut überladet, und zur Fäulniß geneigt oder scharf macht; daher wird die Lungenausdünstung riechend (stinkender Athem), der Harn feurig, brennend, dieHautausdün- stung fast äzend, der Stuhlgang dünne;

die Lungenauödunsiung greift den Mund an, und macht Skorbut, die Hautausdünstung greift die Haut an, macht Jucken, Krähe und Aussaß.

Bloßer Fischgenuß soll Krähe, Aussaß, Skor­but, böse Geschwüre und Fieber machen; ohngeachtet einigeVölker sogar faule Fische ohne s?achtheil genießen»

Besonders schädlich sind sehr fette Fleisch - oder