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Magen.

fam unnütz, oder entbehrlich gemacht; so sieht man dieMilzverdorben, oder meist fehlen, anderer zum Leben entbehrlicher scheinende?Theile, z. B. des VerlusteSder Hoden im männlichen Geschlecht, oder des ganzen Ute­rus im weiblichen Gefchlechte, oder des natürlichen Man­gels der Gallenblase, oder einer Niere, oder der Harnblase nicht zu gedenken.

Das Leben scheint also, selbst in den vollkommen­sten Thieren, fast von allen Organen, außer dem Ma­gen gleichsam unabhängig fortzudauern.

Hingegen sah man nie den Magen, odereinen Theil, der die Speisen aufnimmt, bearbeitet, und aus ihnen Nahrungestoff einsaugt, in irgend einem Thierc, das fortgelebt hatte, fehlen.

Da folglich alle uns bekannten Thiere, selbst die, welche am allereinfachsten organisirt sind, insgesammt einen Magen besitzen, und gar kein einziges Thier ohne Magen jemals bekannt geworden ist, und diePflanzen- ihiere fast aus nichts als aus einem Magen bestehen.

so scheint auch der Magen ein wesentliches Kennzeichen zu sein, das ein Thier voll einer Pstanze unterscheidet.

Mit dem Bau des Magens stehen nicht nur alle übrigen Organe zur Verdauung und Ernährung, sondern selbst die Theile zur Erlangung der Nahrung, ja fast ^er ganze übrige Bau eines Thiers, in der genauesten Verbiüdung, gerade als wenn, nach dem verschiedenen Bane dieses Grundorganes, der ganze übrige Bau eines /Thiers eingerichtet oder gemodelt wäre. Ist z. B. der Magen mehr häutig als fleischig, so hat der Mund Mrf/ die für den Magen die Nahrung vorbereiten:

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