208 Gallenblase.
>■'*’***
ftWOM»L D£ei \y&ä*spkmt, so fließt die Galle durch den nämlichen Blasengang, durch den fle in die Blase gekommen war, in den gemeinschaftlichen Gallengang, und durch diesen in den Zwölffingerdarm.
Vielleicht ziehen sich auch selbst die Faltchen und Runzeln zusammen, und erweitern dadurch die Mündung.
§. i°3-
Nicht alle Galle kommt in die Gallenblase.
Wahrscheinlich kehrt nur ein Theil der aus der Leber kommenden Galle in die Gallenblase ein, wahrend daß der Rest der Galle bey der Anfangsmündung des Galtenblaftnganges vorbey rinnt: denn
1) ist der Meg in den gemeinschaftlichen Gallengang nicht nur weiter, sondern auch gerade, inwendig glatter, als der Blasengang, welcher enger ist, eine rückwärts gehende Richtung hat, und durch manche Windungen, Einziehungen, Runzeln und Falten den Einfluß der Galle erschwer^.
2) Die Umstände, welche den gemeinschaftlichen Gallengang verengen, oder völlig schließen, find nicht immerwährend, oder sehr lange anhaltend.
3) Wenn die Gallenblase mit Steinen gänzlich ausgefüllt, oder völlig geschloffen, oder gänzlich weggeei- tert ist, oder gar fehlt, bemerkt man doch, aus dieser Ursach allein, keinen Fehler in der Verdauung, in so fern nämlich die Galle dazu gehört.
4) Scheint die Menge der Galle, die beständig abgesondert wird, zu groß, als daß sie von einem so kleir