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Gallenblase.
blase loßschälte: denn weder aus ,der loßgeschalten Gallenblase, noch aus der Stelle der Leber von der die Gallenblase loßgetrennt worden, zeigt sich hervorquellende Galle.
Gallenkanäle, die geradeswegs aus der Leber Galle in die Blase bringen, sindet man wohl in einigen Thieren, aber nicht im Menschen: Man wollte sie frey- lich auch im Menschen gesehen haben, allein bis jezt scheinen die Zeugnisse darüber nicht hinreichend.
§. 102.
Wirkung der Gallenblase.
Die Gallenblase dient als ein Säckchen, oder Behälter für die Gülle, die sich in ihr ansammelt und während ihres Aufenthalts dicker, bittrer und zäher wird: Indem nämlich die Saugadern der Gallenblase den feinern Theil von der Galle wegsaugen, wird das Zurückbleibende dicker.
Die Gallenblase nimmt aber besonders zu der Zeit die Galle auf, wenn der Magen leer ist und die Galle von keinem besondern Nutzen scheint; giebt aber die gleichsam während der Stockung, durch Concentra- tion kräftiger und wirksamer gewordene Galle zu der Zeit wieder her, wenn sie zur Verdauung der Speisen besonders nöthig ist.
Die Gallenblase schwillt daher durch Hunger an.
Wird die volle Gallenblase, bey Anfüllung des Magens, durch die Spannung des Unterleibes, oder wenn der Nnrath des QueergrimmdarmS an ihr vordem geht, ausgepreßt, oder wird.^melmehr Lurch conjerrr