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Gallenblase. 229
nen Behälter insgesammt ausgenommen werden könnte.
Folglich scheint die Galle, welche unablaßig in den Zwölffingerdarm aus der Leber rinnt, nur dann in die Gallenblase rückwärts zu rinnen, wenn das Stück des gemeinschaftlichen Gallengangs, welches zwischen den Häuten des Zwölffingerdarms liegt, von diesen Häuten zusammen gedrückt wird.
§. 104.
Durchsickerung der Galle durch die Haute der Gallenblase.
Gemeiniglich trifft man die Nachbarschaft ($. 90) einer mit Galle gefüllten Gallenblase von der Galle 'gefärbt an, und zwar desto dunkler oder stärker je länger man die Leiche vor der Untersuchung aufhoö.
In Leichen, die bald nach dem Tode geöft net werden, ist diese Nachbarschaft weniger, und in lebendig geöfneten Thieren gar nicht gefärbt.
Daher scheint diese Durchsickerung der Galle nicht im Leben statt zu finden, sondern erst nach dem Tode durch die unorganischen Poren der Häute zu erfolgen.
dir Verdauung,m I*
ott.
Sömmerung Eingeweidlehre.