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schen Warme in denLungenDfinden, oder daß hier das Blut oxygenirt werde.
Daher ist nach ganz zuverläßigen Versuchen an Thieren Sauerstoffgas, das einigemal mehr Wärme- stoff, als die atmosphärische Luft, enthalt, auch einigemal länger züm Athmen tauglich.
Eingeathmete atmosphärische Luft verliert unläug- bar ein Fünfzigstel von ihrem Umfange und von ihrem Sauerstoffgase (dephlogistisirter Lust); wird aber mit einem Zusaße von gekohltem Wasserstoff, als sichtlichem . Wasserdampf, freier Wärme, und Kohlengesäuertem Gase (Fixer Luft) wieder auögeathmet; mithin bleibt vom Saucrstoffgase der eingeathmeten Lust in den Lun- und im Venenblut der Lungen ein Theil zur succest Erwärmung des Körpers zurück, während daß anderer Theil des Sauerstoffgases - Wärmestoff ^ ^ ^ nämlich - frei wird, und der auögeathmeten Lust Warme mittheilt.
Die Beweise, daß sich die gennanten Bestand- ^ ^.kheile wirklich in der auögeathmeten Lust finden, sind ... leicht zu führen. — Den Wasserdampf sieht man, wie oben gesagt, bei einer Wärme der Lust unter vierzig Grad Fahrenheit mit Augen. — Den freien Wärmestoff fühlt man eben sowohl, als ihn der Wärme- Messer angiebt. — Das Kohlenaeiauerte Gas oder " J * ' die Fixe Lust in der auSgeathmeten Luft verräth sich durch > L -- das Trüben des Kalkwassers oder durch das Niederschlagen des Kalkes aus dem Kalkwasser, nebst der „Unfähigkeit, die Lichtflamme zu unterhalten.
Das Blut, das in den Lunaen durcb den Sauer-
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