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A t h m e
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Specif.
Specif.
Relat.
Körper
Wärme
Gewicht
Wärme
Wasser
I, CO CO
I, OOOO
i f 0000
Atmosphärische Luft
1,7900
O, 001227
0,002196
Sauerstoffgaß .
4 / 7490
0/ 001353
0,006425
Kohlengesäuertes Gaß
h 0454
0,001841
0,001924
Ferner frisch aus der Ader gelassenes Blut, das man entweder in flachen offenen Gefäßen, oder selbst meiner dünnen geschloffenen Blase, der athmosphäri- schen Luft ausseßt, wird Heller roch, oder wenn es an- J, ‘";“ A,,n f a - fangs schwärzlich schien, wird es hochroch. Noch wer't^ \,.£ höher wird die Farbe des Blutes, wenn man es dem £ wn - Sauerstoffgas (der dephlogistisirtenLuft) unter gleichen l r- s ‘ 1c ■ Umständen ausseßt.
Msfarben hingegen wird das Blut, wenn man es ausgeathmeter Lnft unter gleichen Umständen ausseßt.
Ferner findet man in lebendig geöffneten Thieren das Blut der Hohlveuen und der Lungenarterien dunkelroch; das Blut der Lungenvenen und der Aorte hingegen Heller roch.
Ferner ist's bekannt, daß die Arterien die Wärme verbreiten ( S. Gefäßlehre §. 93,).
Dieses zusammengenommen mit der Analogie ähnlicher chemischer Processe, wobei Wärme erzeugt oder Wärmestoff frei wird, leitet auf die Vermuthung:
Daß auch das thierische Blut seinen mehreren Wärmestoff durch Zersetzung des in derAt^mosphä- rischcn Lust enthaltenen Sauerstoffgases (dephlogi- stjsirten Lust) mittelst der Lungen erhalte; —
oder: daß sich einige der Hauptqucllen der lhicru
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