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§- 57 -
Verbindung der Gefässe der Lungen unter einander, in so ferne sie sich auf Einsprützungen gründen.
Wasser, Molken, Leimwasser, gefärbtes und mit Terpentinöl verdünntes Wachs, lassen sich durch die Lungenarterie in die Lungenvenen, und umgekehrt durch die Lungenvenen in die Arterien der Lungen treiben; ferner durch die Arterien der Lungen sehr leicht in die Luftröhre, und umgekehrt, doch nicht so leicht, durch die Luftröhre in die Lungenarterien; endlich selbst durch die Lungenvenen in die Luftröhrenaste, und umgekehrt durch die Luftröhrenaste in die Lungenvenen.
Zwischen den Aesten der Lungenarterien und der Luftröhrenastarterien sah man Zusammenmündungen oder Anastomosen, die eine Fünftels-Linie stark waren.
Bisweilen geht von einer gefärbten dünnen Wachs- maffe, die man in die Lungenarterie sprüht, der dünnste Theil farbelos oder nur wenig gefärbt in die Luftröhre über, während daß der Rest durch die Lungenvenen zurück kommt.
In den Lungen lebender Frösche oder Eidechsen kann man den Kreislauf des Blues zwischen den Arterien und Venen der Lungen durch Vergrößerungsgläser sehr deutlich sehen.