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lich auch ohne das Organ des Sensoriums, geboren werden, und selbst einige Tage lang außer dem Schooße der Mutter fortleben.
Diesen Satz habe ich schon sehr ausdrücklich in meinen Beschreibungen und Abbildung von Mißgeburten — Mainz 179a — durch mehrere angeführte Fälle überflüssig bewiesen.
§- 53 «
Aus den bis jeht bekannten zuverlässigen zerstreuten Erfahrungen über die direkten Wirkungen verschiedener in den Körper durch's Saugadersystem gerathenen Substanzen auf's Hirn, zog ich den allgemeinen Schluß:
„Daß Thierifche Gifte fast gar nicht, Mineralien noch weniger, »hingegen Pflanzensäfte sich am wirksamsten aufs Hirn zeigen." Wem sind die Wirkungen von starkem Biere, Weine, Weingeiste, Stechapfel, Belladonna, Aconitum, Schierlinge, Lolium temulentum, Opium, u. f. f. unbekannt?
Vielleicht ließe sich dieses ebenfalls aus unferm Sähe begreifen. — Offenbar nämlich mischen sich Pflanzensäfte leichter und inniger mit jeder thierischen Flüssigkeit, als die Mineralien. Pflanzensäfte scheinen unfern Säften gleichsam näher verwandt, als Mineralien; welche vielleicht mehr auf die festen Theile wirken.
§. 54 .
Gefunden wäre also das wahre vereinigende Mittelding (Medium uniens) aller Nerven — oder der Theil im Hirne, der von allen Endigungen, oder, in anderer Hinsicht, von den Anfängen aller Nerven berühret wird; oder umgekehrt: der die Endungen, oder in anderer Hinsicht, die Anfänge, aller Nerven berührt;—