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Beweist dieses nicht auch die schöne und wichtige Beobachtung vou weikard hh), der
„in einem geniereichen, aber zu Convulsionen geneigten, Knaben „vieles, aber sehr weiches, Hirn"
antraf? — Wahrscheinlich war in diesem Falle auch die Flüssigkeit der Hirnhöhlen beträchtlicher, als gewöhnlich; wie ich wenigstens selbst Ln ähnlichen Fällen fand.
§. 47 .
Beweist dies nicht auch die gegenseitige, eben so wichtige, mitmei- ' nem Satze so schön harmonirende Beobachtung von Fodere LL), welcher
„in Kretinen" (die bekanntlich durch den äußersten Abgang von Geisteskräften sich auszeichnen) „weniger und auffallend hartes „Hirn"
antraf? — Hartes Hirn aber ist dasjenige, das wenigere Feuchtigkeit hat.
§*
Beweist dieses nicht ferner auch selbst der vorzügliche Grad von. Geisteskräften, die man in der sogenannten Englischen Krankheit — und in einem mäßigen Grade der Hirnhöhlenwasserfucht wahrnimmt?
Im ic»4ten Paragraphe meiner Nervenlehre bemerkte ich, daß man bei rhachitischen Personen, deren Kopf verschont bleibt, und fast allein gehörig, oder besser als gewöhnlich ausgebildet wird, vorzügliche Geistes-
hh) Philosophischer Arzt. Zweiter Band. Seite 41z.
ii) Sur le Goitre et le Cretinage. Turin 1792. §. 104 et 107.