Theile des Hirns enthaften feyn könnte; weil es alsdann weder eine Bewegung annehmen, noch eine Urbewegung gegenseitig erzeugen würde.
Ja, wenn man alles Gesagte zusammen nimmt, und alles Grob- Körperliche gleichsam davon abstreift: so scheint nach diesen Vordersätzen das Gemeinschaftliche Sensorium schlechterdings eine Flüssigkeit — selbst um zu existiren — nothwendig zu haben. . . . Und: So wäre es selbst a priori dargethan, daß das
Sensorium Commune in einer Flüssigkeit enthalten seytt müßte; in so ferne eS nämlich fähig ist, Wirkungen aufzunehmen, und Wirkungen zu erzeugen.
Rehme ich dazu, daß unser Geist — oder die ganze Kraft unserS schon wirklich gewordenen Individuums — unsere Jchs — in den ersten Stunden, ja vielleicht in den ersten Tagen nach der Empfangniß, in einem Tröpfchen zarter Flüssigkeit wirklich und wahrhaftig enthalten ist: so wird mir dieses nach gewisser.
Bei dem allem hält es noch immer schwer, die geheimsten Pfade Ln dieser Flüssigkeit zum innersten Sitze der Seele zu finden.
§- 35 .
Ich wende mich zur Erläuterung dieses Satzes aus der Analogie.
Selbst in unserm Körper finden wir sogenannte Flüsfigkelten (riurnores), die, der vollkommensten Durchsichtigkeit und Homogeneität ungeachtet, dennoch organisirt find, und eine andere Bestimmung haben, als bloß Theile anzufüllen, oder feucht zu erhalten. Z, B.
Die sogenannte gläserne Feuchtigkeit des Augapfels ist — wie jeder Zergliederer weiß — offenbar organisirt; und nicht bloß bestimmt, den