Es geschieht nämlich auch hier, waS — wie 2\ant t) sagt — überhaupt in dem Widerstreite einer sich über die Gränzen möglicher Erfahrung hinauswagenden Vernunft angetroffen wird, daß die-Aufgabe eigentlich nicht physiologisch sondern transcendental ist.
Käme es nur darauf an, diesen Satz mit bloßen Autoritäten zu beweisen: so könnte ich von den Aeltesten Weisen anfangen, und bis auf die neuesten Zeiten fortgehem — Allein, wozu dieser unnöthige Aufwand von Gelehrsamkeit?
Es fei; genug, einige der ältesten und trefflichsten Zeugnisse auszu
heben !
Jüdische und Christliche Philosophen, z. B. die in der heiligen Schrift die Schätze aller Weisheit suchen, sinden auch diesen Saß schon gleich in den ersten Zeilen derselben in den Worten:
„Und der Geist Gottes schwebte auf den Wassern^ nach ihrer Auslegung klar und deutlich enthalten; wenigstens so weit ich selbst ihre erhabensten Theosophen und Alchemisten einsah, geben sie diesen Worten jene Deutung.
Unvergleichlich sagt der große Aristoteles u) vom Thales:
„’A XKx QxXrjg yev .... CpJjovV elvxi. ho x.xt tjjv y%v i$’ vlxro$
4,ct7ts(pyvxT0 elvxi, Xxßoov (<ru>g rvjv vttÖX^iv rxur^v in roü 7 rxvrwv ogöjjv „ryv rpotpyv vygxv cvfxv, nxi xvro ro - 3 -egju.ov in rovreu ytyvoy.evov, nxi ro „föoov toütw (m. To Vi% oZ yiyvsrxi n , rour ernv xgxq Ttxvruv. „Ai* re t oZro tjjv ZroX^iv Xxßoov rxvr> jv, nxl hx ro rtxvroov rx CTtig-
„y.xrx TJJ v cpvm vygxv t^f/v. l'o h’ jföwg, (fvreoog i;i roTg vypoig.
^ rtveq, c* nxi rou? 7 txy. 7 txXxiou<;, nou oroXu tt§o vuv ysviretoq
9 Kritik der Reinen Vernunft. Seite 56z. u) Aristoteles Metaphysicae Libro I. Capite