Hirnhöhten, wo wirklich dis Nerven mit ihren wahren- EndiZungen zusammen kommen, — und mittels der hier befindlichen Flüssigkeit, als eines einfachen, zusammenhängenden,, ihnetr gemeinschaftlichen Mitteldin» ges, wirklich verbunden oder vereinigt werden^
DaS vereinigende Mittelding (Medium rrnleris) Ware folg.li.ch die Flüssigkeit der Hirnhöhlen.
§. 3Z.
Daß die wahren 0ter letzten Hirnenditzungen der Nerven von fo verschiedenen Sinnen, als das Gesicht und Gehör sind, so entfernt aus einander liegen, daß man sagen kann: — „Am Vorder» Ende der Hirnhöhle endigt sich das Sehenervenpaar, am Hinkern Ende der Hirn- höhle endigt sich das Hörnervenpaar" — scheint rmftrn Satz noch wahrscheinlicher zu machen.
Nämlich: einem und demselben Wesen (das ist: der Flüssigkeit der Hirnhöhken) wird an verschiedenen Stellen V e r sch re d e n es mitgetheikt ; also muß es auch Verschiedenes empfinden^
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Bevor ich zu der subtilen Frage' kommst „Laßt sich's^ etwa auch a priori einsehen, daß die ^Feuchtigkeit d-er Hirnhöhlen das Gemeinschaftliche „Sensorium enthält?^
muß ich vorher den Saß der transcendentalsten, bis in die fernsten Gefilde der Metaphysik führenden, Physiologie— nämlich:
„Kann eine Flüssigkeit animirt seyn?" rin wenig berühren»