;>Ba sis an der Oberfläche" Anwendung zu machen; folglich zu sagen: Die Spitzen der Kegel von beiden Hörnerven finden sich in der Wand der Vierten Hirnhöhle, die Bases Ln den Labyrinthen.

§. - 7 »

S e h e n e r v e n.

Seit den aklerältesten Zeiten der rohesten Zergliederungskunde ist es bekannt, daß die Hirnendigungen (letzten Endigungen Ursprünge) des Sehenervenpaares sich an den Sehenervenhügeln zeigen, und, so wie die Sehenervenhügel selbst, von der Feuchtigkeit der Seitenhirnhöhle umflossen sind oder, wie es einige ältere Physiologen ausdrückten: Daß sich die Wurzeln der Sehenerven in der Feuchtigkeit der Hirn­höhlen baden oder mit andern Worten: Daß die Anfänge oder Hirnendigungen des Sehenervenpaares die Feuchtigkeit der Seitenhirn- höhlen berühren, und wechselseitig von dieser Feuchtigkeit berührt werden.

^ C fl cf? C l m) faßt ausdrücklich:Unicum forte par Ner- vorum esse, cujus origines Ventriculorum undis alluantur. Und :e Thalamis, hmnore Cavernarum Cerebri irrigatis, ori» untur Nervi optici."

Und fallet n) sagt Von ihnen:Hi Nervi iu quadrupedibus avibusque simili ubique modo se habent. Ingentes ornnino, etsi parvain ad particulam h. c. eunt; nascuntur ex thalamis, exqite eorinn parte ad ventriculos anteriores pertinente } aut aliquando etiarn anterioris usque ad latera Commissurae. Ea origo Galeno non ignota fuit.

m) Henckel Epistol, ad Kesselring: De nonnullis singularibus circa Nervös opticos, Halae 1738. 4.

jo) De Corporis Humani Fabrica. Tag. 332.