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das rechte, aber vjel weniger verdorben. Der Nerv dieses kranken AugeS war dünner, vrsier, beym Durchschneiden grau, sowol m der Au­genhöhle als im Schedrl, aber,nur bis zur Union, denn bey und hinter dieser war alles gesund. Der rechte Nerv rvar j^fa nw auch das rechte Auge während seines ganzen Fortr gangs ohne Fehler.

Im Jahr 1746, untersuchte er 4) einen andern Blinden, dessen rechtes Auge ganz ver* darben war, und die Gestalt eines Kncpss hat­te, auf der einen Seite glatt, auf der andern gewölbt. Die Retina war verknöchert. Dauer und Ursache der Blindheit konnte N 7 srgagnL nicht erfahren. Der Nerv des rechten Auges war zusammengedrückt, dünner, fleischfarbig, vorn Auge bis zur Vereinigung beyder Ner< ven. Der Ort. der Vereinigung war zufällig bey der Untersuchung verlegt. Aber hinter denselben war an den Nerven gar keine Verr

schie-

4) Morgagni 1 . c. Epist. LII. arr. 30.