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wir schon oben §. 28 sahen, dafs die verhältnifsmäfsige Länge des Schwanzes im Ganzen, zur übrigen Länge des Körpers, ungeachtet der Mehrzahl der einzelnen Wirbel, bis auf eine Linie Unterschied mit der meines frischen Gayials zutrifft.

Diese sämmtlichen 52 Schwanzwirbelbeine unseres fossilen Ga- vials sind durchaus bis auf ihre Querfortsätze und unteren Dornfort- satze vorzüglich gut erhalten. >

An jedem einzelnen Wirbel erkennt man ganz deutlich und nett, die ganze linke Seite seines Körpers und seines oberen Dornfortsatzes.

Sein linker Querforts atz hingegen ist, aufser an einen ein­zigen dem 35 sten , vom letzten an gezählt, an allen übrigen, fast bis zur Unkenntlichkeit der Stelle, wo er gesessen haben mufs, wegge­brochen.

Der untere bewegliche, gab eiförmige D ornf ortsatz ist nur am vierten Schwanzwirbel ganz deutlich vorhanden, und einem Y gleichend. An den übrigen Schwanzwirb ein ist dieser untere Dorn* fortsatz entweder verschoben, oder einfach und sehr fein, oder gar fehlend.

Diese Schwanzwirbel unseres fossilen Gavials gleichen übri­gens sowohl durch ihren platten, von den Seiten zusammengedrück­ten und tief eingefurchten Körper , als durch ihren (rücksichtlich des oberen mehr breiten als hohen Dornfortsatzes) nur kleinen unteren Dornforts atz auffallend mehr dem Crocodilus acutus, als dem Croco- dilus vulgaris. Beym Crocodilus vulgaris nämlich sind die Körper der Schwanzwirbelbeine nicht nur weniger platt, sondern auch der obere Dornfortsatz seihst ist durchaus mehr rundlich als platt, und mehr hoch als breitj und der untere Dornfortsatz nicht so auffallend in der Gestalt von dem oberen als bey Crocodilus acutus verschieden.

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