Man kann daher mit Recht behaupten, so .wie sich der Croco - dilus acutus im Kopfe dem Gaviai nähert (und wahrscheinlich auch deshalb in Cu vier’s herrlicher Reihe von Krokodil »Schädeln ihm zunächst steht 28 ), so nähert er sich ihm auch im .Knochenbaue des Schwanzes.
Durch die Schwanzwirbel unterscheidet sich daher der Gävial von dem gemeinen Krokodilef daher es mit billiger Einschränkung verstanden werden mufs, wenn Guvier behauptet: Selbst der Gaviai habe die nämlichen Gestalten in seinen Gliedmafsenbeinen, so dafs man sie vom Gerippe gelöst, fast unmöglich von den ihnen analogen anderer Krokodile würde unterscheiden können : Le gavi al lui-meme, et cest une circonstance essentielle ä remarquer pour nos recherches ulterieures, a les memes formes de vertebres et'd’os des memores; il seroit ä-peu-pres impossihle de distinguer ces pieces , une fois qu eiles seroient detachees du squelette , de leur analogues dans les autres cro - codiles 29 ).
Endlich beweist die ganze Einrichtung des Knochenbaues im Schwänze, besonders die sehr ansehnliche Breite der oberen Dornfort- sätze (30. 40. 50.), dafs unser fossiler Gaviai noch weit weniger als der Crocodilus vulgaris und acutus seinen Schwanz anders als seit* wärts, wie ein Steuerruder zu bewegen vermochte.
§■ 37-
Rippen.
Von den Rippen sind drey und zwanzig, verhältnifsmäfsig starke, deutlich vorhanden. Vielleicht dafs noch ein und andere Rippe
in
28 ) Annales du Museum. Tome X. Planche I* K, 3. Ein höchst lehrreiches, schö*. nes Blatt.
29 ) Annales du Museum, Tome XII. Seite 44* :