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lenhofen fast ganz horizontal brechenden, meist sehr mürben Kalk- schieferplatten häufig Ammoniten von zweyerley Arten nebst Fisch­schoppen. Diese Kalkschieferlagen sind hier häufiger als zuSohlen- ^hofen von einem fetten mit Bohnerz untermengten Thone durch- klüftet.,

Beyde Steinplatten bestehen aus einem gelbgrauen, schiefri­gen, mergelartigen, häufig mit ziegelrothem, weniger mit gelbem Ei­senoxyd geflecktem Kalksteine. Hin und wieder zeigen sich kleine Theilchen Quarz eingesprengt. Im ganzen ist dieser Kalkschiefer von einem gröberen Gefüge, ungleichartiger und blässerer Farbe, als der gewöhnliche, bekannte, fünf Stunden von Daiting, zu Sohlenho­fen, brechende, falbe Kalkschiefer. Die Schichten desselben sind nicht nur von verschiedener Dicke, sondern auch von verschiedener Farbe und Härte. Die äufserste, wahrscheinlich zu Tag gelegene, schmutzigere Schichte der dickeren, oder der Hauptplatte, ist bey weitem die allerhärteste, auch an Farbe dunkelste. Nach innen, gegen das Knochen-Gerippe zu, sind die Schichten im Ganzen stu­fenweis weniger hart, ja mitunter ziemlich mürbe. Zunächst um das Gerippe, besonders an den Stellen, wo vieles weiche oder dickes Fleisch des Thieres sich befunden haben mufste, ist die Steinmasse, meistens zugleich gelblich weifs und merklich weicher, nach Hrn. College Petzls Yermuthung durch Einwirkung der Phosphorsäure. Mitunter gerieth ich beym Meifseln auf Stellen, die sich dem Gerüche als stinksteinartig verriethen. Einige, sogar auch durch die Knochen selbst fortlaufende, schwarzglänzende, haarfeine Adern setzen durch den Stein seiner ganzen Länge und Dicke nach. Diese fast wie mit einer durchsichtigen, krystälLinischen Masse an­gefüllt aussehende Hisse oder Spalten, verursachen jedoch keine Trennung an diesen Stellen,

In concentrirter Schwefelsäure löste sich sowohl diese Stein­masse