/

3 » -

Endlich Hat Hr. G u y i er sehr Recht, bey dieser Gelegenheit die Feststellung allgemeiner Naturgesetze emzuscliärfenj da ein ein- zinziger, schärf ins Auge gefafster Zahn dieses Maestrichter Thie- res ihm sogleich den Schlüssel, gleichsam das Stichwort, zur Losung des vor ihm so schwer geschienenen Räthsels verschaffte.

5 - 22 .

'*? *

Fossile Bruchstucke von Krokodilkiefern aus dem Vicentmischen in Hrn.BeretonVs Sammlung zu Scio f geschildert vom Grafen v. Sternh er g 1806.

Unserem geehrten Mitgliede dem H. Graf. v. Sternberg verdan­ken wir die von unserm Münchner Künstler Me n z in aqua tinta gefertigte, schöne, mur um die Hälfte der natürlichen Gröfse des Originals klei? nere Abbildung 85 ) dreyer Bruchstücke eines Krokodilschädels, aus dem Naturalien-Kabinete des Hrn. Girolamo Beretoni zuScio. Man fand dieselben in gelb-röthlichem Kalksteine, im Vicentinischen, nahe bey Rozzo, in den sieben Gemeinen. Das längste Bruchstück von der linken Hälfte des Unterkiefers, ist 2 Schuh if Zoll Wiener Maafs lang, und 8f Zoll breit: kürzer ist das zweyte Bruchstück, von der rechten Hälfte des Unterkiefers: das dritte kleinste Bruch­stück besteht aus dem vordem Stücke des vom Unterkiefer wegge­schobenen Oberkiefers. Die Zähne sind meistens herausgedrückt und umherliegend | nach denjenigen Zähnen, welche vollkommen er­halten sind, zu urtheilen, war das Thier noch jung.

Ganz richtig, bemerkt der Hr. Verfasser, die gröfste Ueberein- kunft dieser Bruchstücke mit den von Hrn. Fauj as -Sai 11 t-Fon d auf der Planche IV. und Li F. abgebildeten, aus dem Petersberge bey Maastricht, ins Pariser Musee dH Hist. nat. gebrachten Petrefakten.

Hr.

85} Reise durch Tyrol in die Oesterreichischen Provinzen Italiens, mit 4 Kupf.

Rcgensbiirg 1806, in gr, 4 » Tab, a. S. 86:,