f Nach- Mer cksfiainlscfereibea au imek ri. April das Stückr Zöll Lättge mit 36 sichtbaren Zähnen und kostete ihm ein bedeutendes Kapital. In mehreren anderen Briefen rer* sprach er mir Zeichnungen davon, die ich jedoch nie erhalten habe. Dafs er aber diese Versteinerung auf das sorgfältigste nicht nur mit seinem eigenen, sondern auch mit anderen Gavialen in Weingeist, und besonders noch mit den trefflichen Zeichnungen, welche P. Camper für ihn von einem Gavial - Schädel eigens gefertigt hatte, verglich, kann ich mit Wahrheit bezeugen. Dieses Stück ist eben­falls, so wie das zu Whitby, das zu Mannheim und das meini- ge, von Ammönshörnern umgeben.

Sollte es etwa gar mit dem im §. 16 geschilderten Stücke identisch seyn?

§.19.

Fossiler Gavial- Schädel von Altdor-ff in der G. H. Naturalien-

Sammlung zu Mannheim, geschildert von Collini 1784 und Fauj as-Saint-Fond 1799.

In der G.H. Naturalien-Sammlung zu Mannheim, befindet sich der obere Theil des fossilen Schädels eines langkiefrigen Kro­kodils. Dieses herrliche Bruchstück licfs sowohl Collini im fünf­ten Bande der Actorum Academiae Theodor0 - Palatinae nebst einer sehr genauen Beschreibung auf einer sehr fein gestochenen Kupfer- platte 65 ), als auch Fauj as-Saint-Fond 66 ), nach einem weni­ger verjüngten MaafsStabe' abbilden. Die Ungleichheit dieser Abbil­dungen ist durchaus so-auffallend, dafs, wüfste man es nicht gewifs, man nie errathen könnte, dafs diese beyden Abbildungen einen und denselben Gegenstand versinnlichen sollen. So finden wir hier gleich mit dem ersten vergleichenden Blicke die Figuren dieses Kiefers bey Collini um gar vieles schmäler als bey Fauj as-Saint-Fond.

Die

65 ) Tab. 3 . Fig. 1 und a. S. 84.

66) Histoire nat. de la Montagne de St. Pierre etc, Planche LIH und Essais de Geologie p. 167.