Die Breite des Kiefers nämlich, verhält sich zur Länge desselben In Gollinls Hg. I. wie i zu 25 ) bey Fau jas - Sain t - Fond In Collinis Fig. 2 . wie 1 zu 33 ) in beyden Figuren wie I zu ig.

Folglich hat Collini den Kiefer in der zweyten Figur bald noch ein­mal so schmal als F a u j a s-S a i h t-F 0 n d Torgestellt.

So viel ich mich von 1786 her, wo ich diese Sammlung betrach­tete, erinnere, hat Hr. F a u j a s - S a i n t - Fon d s Zeichner das rich­tige Verhältnis näher getroffen 67 ).

Sonderbar genug, harmonirt bey dem sonst so genauen Col­lini die Anzahl der abgebildeten Zähne, weder mit seinem eigenen Texte, noch mit der Abbildung bey F a u j a s - S a i n t - F o n d.

Dieses Petrefact ward in den Steinbrüchen bey Ältdorff in Franken in einem schwarzgrauen Kalkstein angetroffen. Es läfst sich von dem Steine (seiner matrix ) abheben und besteht aus der Hirn- schaale und dem in drey Stücke zerbrochenen Oberkiefer. Der Unter­kiefer fehlt. Ueberhaupt ist es einen Fufs und sieben Zoll lang, und mit Ammonshörnern umgeben.

Hr. Collini rieth zwar auf einen Sägefisch f gestand aber doch aufrichtig, das wahre Original des Thieres, welchem dieser Schädel zugehört haben mochte, nicht zu kennen.

Hrn. Cu vier 6 8 ) scheint dieser fossile Mannheimer Schädel, wegen des Verhältnisses der Länge zur Breite wie 38 zu l,_ der nicht ähgesetzten, sondern gradweisen Verschmälerung der Kiefer, und der eyförmigen und länglichten Augenhölen, sich dem Meinen Gavial, we­gen seiner Gröfse aber dem grofsen Gavial zu nähern.

§. 20. .

67) Cvier scbreiM von Fau|aa-Sainlr-F:o:nds Abbildungeneiles sont peu exactes. Ann. du Mus. Tome XII. p. 8S

ä 68} Ebendaselbst*