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suchte, wüfste sich auch einen fossilen Schädel zu verschaffen, -welcher offenbar von einem dem Gavial gleichenden Thiere herkam, und sich in den Marmorbrüchen zu Alt dorff vor gefunden hatte. Ef schrieb darüber 6I ) : „Dieses Stück ist die Zierde meiner ansehnlichen „Sammlung von fossilen Knochen und gehört gewifs unter die seltensten Monumente der Yorwelt, die vnr auf teutschera Boden auf- „zuweisen haben.“
Im Yorbeygehen gedenkt er mit zwey Zeilen, dreycr
von ihm in Teutschland an getroffen er, ähnlicher Stücke. Schädel dafs er gar nichts Näheres darüber angab, da man seinem geübten Kenner-Auge richtige Beurtheilung füglich Zutrauen durfte. Eines, von denen, die er gewifs darunter meynte, war das Mannheimer Stück. Das zweyte nach Faujas-Saint-Fond’s Yermuthung 63 ) das Bessonsche von mir im §. 20 erwähnte. Das dritte sein eigenes. Nach seinem Tode kam seine Sammlung in das G. H. Naturalien - Cabinet im Schlosse zu Darmstadt, wo ich sie zuletzt noch vor vier Jahren wieder sah.
In diesem Cabinet gestattete man Hrn. Faujas-Saint-Fond die Abbildung, dieses nicht zu bezweifelnden Beyspieles eines fossilen Gavials, welche er auf der letzten Tafel öffentlich bekannt machte. Hr. Cu vier 64 ) findet diese Abbildung so wenig genau, ja so schlecht, dafs er nicht wisse, ob er dieses Stück für den Oberkiefer oder den Unterkiefer anzusehen habe, besonders weil auch die Beschreibung nichts darüber besage.
Nach Faujas-Saint-Fond hat dieser Schädel einen Fufszehn Zoll Länge, und zehn Zoll sechs Linien Breite in der Mitte der Kiefer.
Nach
61) Hessische Beyträge, Zweyter Band. 1787. S. 81.
62) Lettre troisieme, sur les os fossiles, ä Mr. Förster. Darmstadt 1786, 4 , S. 25.
63) Essais de Geologie p. 166 , Ist nicht wahrscheinlich, weil Merck von dreyjeu in Teutschland spricht.
64) Annales du Museum» Tome 12* Seite 84 und 86,
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