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_ Es wäre zu wünschen, der mir unbekannte, dermalige Besitzer (dieses Stückes, liefse nach behutsamer Wegmeifselung des Gesteins^ welches den Rest des Schedels verbirgt, denselben genau in natürlicher Gröfse abbilden. ;
DS3i; Das in Kalkstein, aus den Querfurtischen Steinbrüchen, enthaltene fossile Bruchstück, welches eben dieser Walch im grofsen Knorr’schen Werke abbildet 59 ), ohne es zu deuten, scheint mir der halbe Unterkiefer eines dem Monitor ähnlichen Thieres.
§• 17.
Fossiler Gavial- (?) Kiefer von Dax im königlichen Cabinet zu Paris , erwähnt von de la Cepede 1788*
Hr. de-la Cepede gedenkt 6 °) des Bruchstücks eines in Kalkstein enthaltenen Unterkiefers mit halb versteinten Zähnen, welches man in der Gegend von Dax in Gascogne fand, im königlichen Naturalien-Cabin ete zu Paris aufhob, und das ihm nach angestellter Untersuchung einem Gavial angehört zu haben schien.
Da ich nirgends dieses Stück von Cu vier angeführt finde, so mufs ich die Richtigkeit der de la Cepedeschen Deutung desselben bezweifeln.
§• 18.
Fossiler Gavial-Schädel, von Altdorff, in der GH. Naturalien- Sammlung zu Darmstadt, geschildert von Merck 1786 und Faüjas-S aint-Fond 1799.
Kriegsrath Merck, der in seinen letzten Lebensjahren mit dem gröfsten Eifer seine Liebhaberey an Petrefacten zu befriedigen ' v; : A -' - ' ■' ■ such-
59) Dritter Theil. Suppl. Tab. VIII. Fig. 2, S, 207.
60) Hist. nat. des quadrupedes ovipares, Paris 1788. gr. 4 « Seite 288.