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G. Cu vier, über die Unterschiede sowohl der in Afrika, Asien und Amerika noch wirklich lebend anzutreffenden, sogar sehr raan- nichfaltigen, als der fossilen angeblichen und wahren Krokodile, das Lieht verbreitete , welches mich wor Fehlschlüssen bewahrte, die nicht nur mehrere meiner älteren Vorgänger begingen, sondern vor welchen sogar in den neuesten Zeiten, trotz alles Reichthums an Hülfsmitteln, die ^röfsten Männer dieses Fachs nicht gesichert blieben.

Ohne seine classischen Abhandlungen und kunstverständigen Abbildungen der Gebeine von frischen und fos ien Krokodilen, de­ren er allein über sechzig untersuchte, wäre ich bis jetzt weniger fähig, die strengsten Beweise über die Richtigkeit meiner Angaben und Deutungen, sowohl der Beispiele meiner Vorgänger, als des vor uns in der Natur befindlichen Beyspieles zu führen.

Auch Hn. Professors von Froriep freundschaftliche Güte mufs ich rühmen, welcher mir diese beyden niedlichen Skelete, von zwey verschiedenen Krokodilen (dem vulgaris und dem acutus ), zur Vergleichung mit dem fossilen Skelete von Tübingen übersendete und mir dadurch manchen, ungeachtet aller eben genannter Hülfs- mittel noch übrig gebliebenen Zweifel lösen half.

Gleichen Dank bin ich unserm Collegen Hn. Dr. Alber s zu Bremen schuldig, der mir einen Crocoäilus lucius aus Savannah von drey Fufs drey Zoll Länge zum skeletiren gefälligst überliefs.

§ 6 .

Der Beyspiele versteinter Krokodile, oder ihnen zunächst ver­wandter Reptilien, welche binnen hundert und vierzehn Jahren öf-

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9) Recherches sur les ossemens fossiles de Quadrupedes ou lon etablit les ca- racteres de plusieurs especes danimaux que les revolutions du globe paroissent avoir detruites. Tome quatrieme. Paris 1812. in gr, 4 * Da sich diese durch­aus nämlichen Abhandlungen, welche dieser vierte Band enthält, in den Anna- les du Museum dhistoire naturelle, ä Paris, mit fortlaufenden Seitenzahlen be­finden, so citire ich der Kürze halber meistens letztere»

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