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also daß du Hemm Willen und dein Leheu allezeit rein und lauter er­bietest deinem Schöpfer und Liebhabers- 'BiA M aH pmgeschloffen, und hältst du dich inwendig gehorsanz., so w,Ge- daß Hott-wahrluh dir sitzet- und dich seinen allerliebsten Willen durch seine Gnade lehret, die er dir zu erkennen gi^t, wHMnthun oder Dsftu sollst, im Geist und in Natur: -Aber.. chiewoHzetliche MeHW^in/KlausLn und in Klöstern eiügeschlossen^ stßd^ so ist döH rO Her^-und ihr .Semüth weit ausgespteitet^ MhiNWschDeifend W Re Welt und in die Mannigfaltigkeit vetgänAstchev Sachen, und man ßndet dagegen an­dere, die an Änerr/WM,Aahrmarkt gehen (wo doch aDrhand Kaufs, Mannschaft uuKGtMMannigfaltigkeit LM und öennoch ihr Herz und Sinn sogar eingeschossen und gehütet sind, daß nicht ein kleines Ding , Von allem diesem Gewerbe sie ihres inwendigen Friedens entsetzet,, «och ihnen etwas schaden mag, und diese heißen viel billiger Kloster­leute, deren Herz und Much alsogar in Gott vereiniget ist, denrm zene, die mit ihren Sinnen. und GedaHen so gär zerstreuet sind . Laß. sie nicht ein Ave Mari$ lang M HM-einander halten mögen, rviewhhl sie die KlostjWrÄUevn umschließen.

Weiter Mach dieser LehckH Willst du zu einem guten vollkom- rnchW ^ebenMmmen,' so sollst d^ das vollkommene Leben unsechs lieben Herrn Msü allezeit vor deines Herzens Augen setzen, und darin dich selbst, wie in einem Spiegel besehen, zu richten alles dein Leben nach seinem lauteren Leben; denn wisse, du kannst nimmer zU einem vollkommenen Leben kommen, du gehest denn durch denselben'ein, der von sich HW gesprochen hatr' Ich bin der Weg, und die Wahrheit/ und das LHen/Miemand kommk zu dem Vater, denn durch mich.^ Darum sott der^Mensch das Me lautert Leben Christi tapfer vor sich setzen und ihm naAMen.

Nun sind etliche Menschen, die sich lange Zeit im wirkenden Le­ben geübt haben, alshchrk hattM sie gerne ein Wissen, wenn sie arH das rechte Ziel gekommen waren, daß sie zur Nutze kommen sollte^ lm wirkenden Leben, damit sie mit hoher Betrachtung in schauender Meise, mit innerlicher Süßigkeit allein sollten und möchten umgehen mit der edlen hohen Gottheit. Hierum merket, wenn der Mensch hiezu wahrlich und lauter gekommen sey, und nehmet ein Gleichniß zeitlicher leiblicher Dinge. Ihr sehet die Frucht aus dem Baum, die