Leun der Liebe Maaß ist, - sie ohne alles Maaß ist. Wenn du dann Gote so übertrefflich lieb hast, so durchgießt dich dann der gü­tige Gott mit also überfließenden Gnaden, und erfüllet dich dann mit solchem göttlichen Trost, davon Niemand' gedenken, noch sprechen kann, denn allein dem es wird, der empfindet'es wohl, was es ist, und kann doch Niemand davon vollkommen sagen, und begehrt doch allein ewiger göttlicher Dinge.

Wisset, Kinder, zu dieser hohen Vollkommenheit begehrte St.' Augustinus zu kommen, denn derselben jagte er lange Zeit mit s großer BWerde seines Herzens nach, ehe er es begreifen konnte oder" mochte, Md da er dazu kam, ha redete er mit unserm Herrn diese Worte, und sprach: Ach liebeHtmserwaMer Herr, ich Will recht ein^ Geding mit dir haben, denn ich will recht in mir sterben, damit du in mir allein lebest, ich will auch ganz in mir selbst schweigen) 'damiff. du in mir redest, ich wWUuch'A mir selber Mhen, damit du in mir allein wirkest. Dessen ward eUMesanmtt vorr Äott gewahrt, und es geschieht auch allen Menschen, die sich Mt Ernst hierzu kehren.

Was ist nun sein süßes Medsn in dir? Es ist seine unmäßige^ überfließende GnadeMd Gabe, die er denertMmal in die Seele gießt, indem er dir wghtlich Und lauter zu/erMnen giebt, seinen al­lerliebsten Willen zu vollbrinMn, in Geist Md in Natur, daß du hie­durch so gar vereiniget wirst mit dem göttlichen Willen, daß du alle­zeit nichts anderes willst, denn was der ewige Gott allezeit will, und wisse, es wird in dir eine Wonne und eine Freude -ufstehen , so du Widerwärtigkeit und Arbeit leiden, und durch seWn edlen Namen verschmähet werden sollst," uMMMwird-'-ann Mhrlich eine große Pein, alles, was dich an Gott HÄMch üÄ^öffWÜch irren mag, ufld dann wird erfüllet, was der Wophet spricht: A will Hören, was Gott in mir rede, denn er wird'reden den Frieden in sein Volk, und über die , die sich von Herzen bekehren. Hier soll er zu Grunde ver­senket werden in di^Mmdlose Woge der hoheMdlen Gottheit, wo er ohne< llnterlaflMüe Wunder zu schauen finM. Kinder, hier sah Gott den Menschen (wie er war), ehe er geboren ward (nämlich ohne Sünde).

Welcher Mensch zu -Wr hohen VöMoMnenheit gekommen ist^ der schweiget und rahet, Md ROM Gott, uudWlauet Gott inseimrur