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,4rr verstanden / nahmen sie den Dieb gesanglichen an/vnd führe-

- W ren jhn nach Cromyen gefangen.Der Lapparus aber war lu-

MO stig/sprangvnmauffet/alswolteerzuverstehengeben/ er het-

re den Dieb gefangenwie es dan auch die warheit wäre. Der- Ls.r wegen jhm auch die von Athen/seine nahrung/auß der gemein

^4 liefferten vnd gaben.

r4 Ferner kommen wir nuhn auff die vierdte Tugend welche

%x;, Trew vnd Glaub/vnd ist nit auß zu sagen wie groß vnd wun- 0 derbarlrch diese bey den Hunden zu finden. Dauon saget- ^ L, nius also: Ein Hund vnd Pferd ist einem Menschen das aller , getreweste thier auffErden. Lieber wie beständig beharren sie

doch bey ihren Herren f Ja sie förchtensich nicht für jhn/ oder mit jhn in den todt zu gehen. Besehet du Historien/ohnewel- che man mchts kan beweisen oder darthun. Ee war einer mit namen ?yrrNu§, aber nicht der König / von demselben hat ein ^HPHund auch da er schon gestorben/nicht weichen wollen.Denn als man jhn herauf tmge / sprang er zu jhm auff die Bahr/ vnd da er gleich auffden Holtzhauffen / wie man bey den Hey- den pflegt / geleget wurde / sprang er doch zu jhm vnd ließ sich mit seinem Herren verbrennen. Deßgleichen schreibet man * m vom Polo dem berümbken ComedienSpieler / wieder auch von dem vnnd Könige blrsrone » welche all-

m, u u hie zu erzehlen viel zu lang seyn würden. Wie viel andere ha- 'Mt\ ben nach dem absterben jhrer Herren sich selbst zu wde geher- *ttrz, met ! wie man an dem Poeten Pupolicie vn dem lakone Ly-

:$tci c io sehen kan.Vnd solches kan ich darthun auch mit de exem-

pel das in meiner Großmutter Hauß sich zugetragen. Die- ^ fetMrMargaretaLeckhouriayVn&fattebkjJtmbti'mbbie f Hunde sie wiederumb gar lieb vnd werth. Vndern andern a-

her hatte sie auch ein klein rötliches Hündelein von der Art/ <Ä Welche nach denKanninichen graben/daher dann dieselben bey

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