Vnd als der Nuancier > wie der vortrefflichste Poet bey den RömemVirZilius schreibet/fort gienge/

Da ftttnderr zweene arrffmit eite/ "!

Welche deß nachts die Thür thaten verwahren Vnd folgten ihrem Herren nach ohn feile Mit gleichem Eyfer rnd mit Schritten bahren/

Vlld daß nian nicht dencke daß solches der Jagt halben beschchen sey / sobezeuget der hochberühmbtel^vmcrus sol­ches gar scheinbarlichen/da er die Hundewil verstanden haben/ welche man bey tische hat / tust wegen speiset / vnd auffzcugck» Was sag ichviclvon Poeten?Habeich doch die heiligen En­gel zu zeugender Raphael welchen Gott dem altvater To- bix zu hülff vnd tröst sendet / der nam mit dem jungen Tobia einen Hund zum gesellen der vorstehendenreise. Daher ist of* fenbar / daß solches Thier beydes Jüden / Aegyptier / Grie­chen/ Römern / vnd außlandischenVölckern geliebet/vndist auch keines / welches die narur bester mit den menschen verei- uiget/denn dieses.

Sehet nur wie liebste die Menschen haben ? Alle andere thier sind wild/vnd haben tust in walden / oder einöde jhr leben zu verschliessen.Diesesaberheltstch so hart zu dem menschen/ daß es auch mit jm lebet/ vnd ohn jn nicht leben kam Solches bezeugen vnfere Niederländische vnnd Emheimrsche Kriege. Denn als die Ecker verderbet / die Meyerhöffvenvüstet / die D örffer verbrennet/vnd die Hunde also allein ohneherren ge­lassen worden/sepnd sie bald darnach ein theil durch kranck- heit / ein theil durch vnstnnigkeit vmergangen. Also geheim/ sag ich/vnd zahm ist dises Thierwnd derohalben billig vorzei­ten den Haußgöttern auffgeopffert worden. Dero wegen wir nun von natur diß Geschlecht der Thier liebhaben: ich aber (warumb solt ichs leugnen i) hab es auch sonderlich vor am

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