Epistola XL IV.

iU^Olaiijhr meine liebe Iuncker/ Studeo r^fe^ytert/vndDischgesellen / so kehret nun anhero nicht allem/ dre Augen ewers lerbes: sondern auch deß ge- mühtes.Ich wil heut ein Schawspiel anrichten / vnd Hunde auffden platz führen: nicht daß sie streiten sollen; sondern daß ich für sie streite/welcher/trewe/ lrst/geschicklichkeit / vnnd an- nrütiges zuthun sie mir offt erwiesen. Drumb wil ich auch einmal mich jhnen widerumb mit der §eder/vnd Schrifft er- weiftn. Dazu dann mir nicht wenig vrsach geben die jenigen/ welche meinen günstigen willen / vnd geneigten affeck gegen dieser Thier geschickligkeit vbel auff vnd annehmen / auch vfftermals zum ergsten vnd vbclsteü außtegen. Wiejhr selb- sten ihre laster vnd schmehwort gelesen/ vndgehöret: welche ich jtzunder zu widerlegen / vnd die Hunde so sich ieder zeit wol vmb das menschliche geschlecht verdimen / zu beschützen / vnd Hand zu haben entschlossen bin. Daraufflaffe ichdieposau- nen erschallen /vnd das spiel angehen.

Erstttchen geben vnsere Widersacher für/ wie solches vns/ vnd andern vnsers gleichen vbel anstehe/vnd denen ehe nachzu­geben sey / welche entweder dem Kriege nachziehen oder aber dem jagen obliegen. Wie so ^Dieweil wir/ sagen sie/ auff die freyen Künste vnser gedancken gerichtet haben. Ich aber sage dargegen; so es jrgmk einem wol an stehet Hunde bey sich zu haben/ daß es allermeist den jenigen gebüre/welche gelchret/ vnd beredt seyn. Solches bezeugen dieAegyptier/welchejren

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