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fraw/Eheweib /Wittbe oder Hure were / gieng er hin vnd ftt* chct vnder allen/ vnd so er ein solchen / welchen er suchm solte/ fande/zopffete vnd rupffcte er jhll an seinem Kleide.

Mehr mag ich nicht erzehlen/ damit ich nicht von diesem Hunde auff einen Geist komme/ welcher sich gar wol vnder dem Hunde hett verkauffen können. Wie denn auch beymen- sehen gedencken mit etlichen Frantzösischen Hunden sich zu­getragen. Denn nach dem die Schweißer vnd Franßosen ei­nen hefftigen Krieg angefangen / so saget man / daß ein grosse menge Hunde / welche ihre Herren mitm Krieg genommen/ kurß vor der Schlacht gen Novarim vnd in der Schweißer gezelt dasFranßösiche lagcr verlassende kommen seyn / vnd derselbigcn füsseglmhgeküsset vnd mit dem schwarte gewe­delt /als wolten sie zu verstehen geben/daß sie in kume daeFeld * behalten würden. Durch welches wunderwerck die Schwei­ßer muhtigcr an den Streit gegangen / vnnd also den wcitbe- rünrbten sieg erlanget. Ich muß sßundcr eilt geschicht einftih- ten/sozlt vnsern Zeiten sich zugetragen. Es war ein Fürstliche Person welche in vnscrm Niedcrland Krieg führete/ der hatte einen Hund eben der Artwie dieser mein Mopfulus ist. Nun trüge sichs zu / das bey vier tausent Spanier sich gar keekli- chcn zu jrem Lagcr machten/dicselben entweder tod oder leben­dig zu fangen. Was geschicht i die überfallen die Wache gar heimlich vnd kommen auch hart an das Lager in welchem der Fürst zu seyn pflegte.

Der Hund aber den er bey sich hatte/ springet behendt auff sein schlaffcnden Herrn / kratzet/n mit sein Tappen vnd wecket ihn auffwelcher nach dem er das gereufch vcrnimbt/macht er sich auß dem staub/vnndwolte der gaste nicht gewertig seyn/ vitd cntkanr also wieder den willen seiner Feinde. Vnd man sagt auch daß dieser Hundein verstand der warsagung Geist

bey sich