Von demXDoffgange. - -5
soll man dem p-rienren zur sterckung von demPuluer/das man'
auff der Apoteken 8pecier liberancis nennet/ ein halb Quen- tin in 4. Löffel voll EndivienWasser/oderda reissen im Leibe! verhanden weren/ in 4. Löffel voll Camillen Wasser des Nachmittages' vmb 5. schlege warm eingeben.
Wenn nun also durch jetzt gedachte Artzneyendieversto- pffung der Adern eröffnet ist/vnd die zehen Schleim abgelöset seyn / vnd jhre schärffigkeit samptder gifftigen qualiter gesänff- tek vnd gedempffet ist/oder auch/da der Patient erst ratz suchet/ wenn schon Blut mit dem Skuelgang abgehet/ vnd die vielfel- tigen Stuelgänge neben dem bösen Blut/auch viel gute vnnd gesunde feuchtigkeiten außführen / dadurch der Krancke matt wird / so soll man alßbald zur stopffung schreiten.
Vnd sollen arme Leute ein Quartier süsseMilch nehmen/ vnd ein glüenden Stahl 5. mahl oder mehr darinnen abgesehen/ vndalßdennLormentillenwurßelvndWallwurtzel(soSmer- wurßel 8ympliyrum majur genant) jedesr.Loth in der Milch lochen/ biß der dritte theil der Milch einsiedet/alßdenn fein abseihen / vnd dem Patienten alle tage des Morgens srüe vmb <5. Schläge/vnd Nachmittage vmb z.Schläge/vndauffderr abend vmb 9. Schlege/ ein guten trunck warm eingeben.
Vnd wird diese Artzney/ wie Galenus schreibet/desto kreff- tiger/ so man). Quintin klein gepuluerken weissenHundeskot/ welchervon einem Hunde/der eingeschlossen ist/vnd nichts denn lauter Bein gesten hat / gesamblek wird/in einen jeden trunck I.Loththut/vndzuglcichaußtrinckct.
Weil aber dieMilch vielenLeuten gerne pflegt in demMagen zu rinnen /so solle die/welche solches bey sich befinde/emLöffel voll RosenHonigoderQuittesafft zu dieser zubereiketeMilchgieffen.
Auch da ein Fieber bey dem Hoffgange were/ so solle man Wegerichmasser vnd Eychenlaubwaffer jedes 4. Loth oder r. Löffel voll darzu mengen.
Stär-i
ckung.;
Ätspf-
fungfür
vtearmL.
Die