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Zu deme soll der Leib nicht gar verschlossen fein/darumb etliche wenig Pillen/ oder der obbemelden laxirenden durchsichtigen Quir- tenLatwerg etwa r.quent derselbe zunehmen/beffer aber geschieht- durch Clystirung/wenn man die Wahl haben kan.Diesen Proceß müssen auch die Jenr'gen halten/welche den ersten gebraucht / aber dardurch nicht erlediget werden.

Dann so lang die Kranekheit anhült/müste man mit der T erra sigillata, tät r mit dem Bezoar/wie vorsteht/nicht nachlaffen/ son­dern den Leib schwitzend erhalten / das kan man auch thun mit dem distillirten LheriacEffig iN L. Loht Citronen Syrup vermischt/ vnd täglich bey wehrender Kranekheit ingenommen / i-Loht dieses Essigs kostet 6.alb.

DerTranckdurchdieganßeKranckheitmagSassafraßwas- fer/oderGerstenwaffer sein/ doch soll man Citronen oder Quit- tenSyrup brauchen.

Wie nicht weniger ein Iulep von CitronenSyrup / vnd Spi- ritu Vitriol! in dieApotecken hierzu verordnet/ ein Echtmaß vmb r/.alb.

Deß nachts mag man die Mandelmilch brauchen/welche dar- zu in den Apotecken verordnet/ein halb maß r.fl.i 5 .alb.

Vnd welche kalt Getranck brauchen / sollen sich hüten daß sie nit starck vffeinmal viel in sich schütten/ es were am aller sichersten in der Pestkranckheit ein dünne Hünerbrüe/ ein wenig Gersten ge- sotten/mit Citronensafft/ohne Zucker vermischt zu trincken/licber warm als kalt/die inwendige gifftigeDampffe au ß dem Leib durch den schweiß zubefürdern/so sonst durch kalt getrünck im leib gehal­ten werden.

Der Wein wird weiter nitzugelassen/als die krafften zuerhal- ten/daher o dessen wenig zu einer kalten schale gemacht/ mit lösftln zugebrauchen.

Arme Leut sollen zum wenigsten ein wenig Essig ine Trinck- wasser thun/mit einer gerösteten krusten Brots.

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